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Anleitung im Bereich
BIND DNS Server aufsetzten
Geschrieben von masterG am 2007/04/04 um 19:40:30 Uhr, 6 Antworten, 20869 Aufrufe
DNS server installieren, konfigureren, starten, ERFOLG
Hallo!
Ich werde euch erklären wie man einen DNS server unter Suse und Red Hat aufsetzt
Die directory-Option ist gibt an wo sich, alle weiteren Konfigurationsdateien befinden. Unter Suse ist das /var/lib/named und unter Red Hat /var/named.
Die /etc/named.conf könnte dann so aussehen:
-----------------------------------------
/var[/lib]/named/localhost.zone: Diese Datei wird mit den gängigen bind-Distributionen bereits mitgeliefert. Sieht wie das folgende Muster aus:
--------------------------------------
/var[/lib]/named/127.0.0.1.zone: Auch diese Datei wird üblicherweise mitgeliefert. Bei Red Hat hat sie den Namen named.local
Die Datei MUSS wie das folgende Muster aussehen. DER EINZIGE RECHNERNAME IST localhost!!!!!!
--------------------------------
/var[/lib]/named/root.hint: Diese Datei enhält IP-Nummern von mehreren zentralen DNS-SERVERN. root.hint wird auch üblicherweise mitgeliefert. Bei Red Hat hat sie den Namen named.ca
Kleiner Ausschintt aus dieser Datei:
Koniguration zur Verwaltung lokaler Rechnernamen:
Jetzt kommt erst der große Spaß
Wir geben jetzt den rechnern ihren eigenen domain im Adressraum 192.168.0.*.
Der DNS-Server läuft auf dns.flake
---------------------------------
/var/[lib/]named/flake.zone sieht so aus:
-----------------------------------
Den namen den Sie vergeben muss NICHT dem Computernamen entsprechen die IP aber schon.
/var/[lib/]named/192.168.0.zone: Die ersten Zeilen sehen genau so aus wie bei flake.zone. Die nachfolgende Liste ist aber gerade umgekehrt, d.h., es wird die Zuordnung zwischen den Endungen der IP-Adressen und den Namen hergestellt.
------------------------------------------------
Wenn sie etwas in den Konfigurations Dateien geändert haben dann gebeben sie /etc/init.d/named restart ein.
Damit der DNS-Server beim Booten startet wird unter Red Hat die chkconfig-Kommandos eingeben und unter Suse insserv-Kommando:
Quelle: Linux von Michael Kofler
Das wars. Viel Spaß!!
masterG
Ich werde euch erklären wie man einen DNS server unter Suse und Red Hat aufsetzt
Vorbereitung
1)Auf http://www.isc.org/products/BIND und DNS server runterladen.Installation
In den Ordner gehen wo der DNS server gespeichert ist und folgende befehle in der konsole eingeben:01.
tar xvfz bind-x.x.x.tar.gz 02.
cd bind-x.x.x/ 03.
./configure 04.
make 05.
make installKonfiguration
/etc/named.conf ist der Ausgangspunkt der Konfigurationen.Die directory-Option ist gibt an wo sich, alle weiteren Konfigurationsdateien befinden. Unter Suse ist das /var/lib/named und unter Red Hat /var/named.
Die /etc/named.conf könnte dann so aussehen:
01.
#/etc/named.conf 02.
03.
options { 04.
directory "/var/lib/named"; # Suse 05.
#directory "/var/named"; # Red Hat 06.
#DNS Server Deines Internetproviders 07.
forwarders { 195.34.133.10; }; 08.
notify no; 09.
}; 10.
zone "localhost" in 11.
{ 12.
type master; 13.
file "localhost.zone"; 14.
}; 15.
zone "0.0.127.in-addr.arpa" in 16.
{ 17.
type master; 18.
file "127.0.0.zone"; 19.
}; 20.
zone "." in 21.
{ 22.
type hint; 23.
file "root.hint"; 24.
}; 25.
#unser zone ist flake kann man aber auch aendern 26.
zone "flake" 27.
{ 28.
type master; 29.
notify no; 30.
file "flake.zone"; 31.
}; 32.
zone "0.168.192.in-addr.arpa" in 33.
{ 34.
type master; 35.
notify no; 36.
file "192.168.0.zone"; 37.
};/var[/lib]/named/localhost.zone: Diese Datei wird mit den gängigen bind-Distributionen bereits mitgeliefert. Sieht wie das folgende Muster aus:
01.
$TTL 1W 02.
@ IN SOA @ root ( 03.
42 ; serial (d. adams) 04.
2D ; refresh 05.
4H ; retry 06.
6W ; expiry 07.
1W ) ; minimum 08.
09.
IN NS @ 10.
IN A 127.0.0.1/var[/lib]/named/127.0.0.1.zone: Auch diese Datei wird üblicherweise mitgeliefert. Bei Red Hat hat sie den Namen named.local
Die Datei MUSS wie das folgende Muster aussehen. DER EINZIGE RECHNERNAME IST localhost!!!!!!
01.
$TTL 1W 02.
@ IN SOA localhost. root.localhost. ( 03.
42 ; serial (d. adams) 04.
2D ; refresh 05.
4H ; retry 06.
6W ; expiry 07.
1W ) ; minimum 08.
09.
IN NS localhost. 10.
1 IN PTR localhost./var[/lib]/named/root.hint: Diese Datei enhält IP-Nummern von mehreren zentralen DNS-SERVERN. root.hint wird auch üblicherweise mitgeliefert. Bei Red Hat hat sie den Namen named.ca
Kleiner Ausschintt aus dieser Datei:
01.
02.
; This file holds the information on root name servers needed to 03.
; initialize cache of Internet domain name servers 04.
; (e.g. reference this file in the "cache . <file>" 05.
; configuration file of BIND domain name servers). 06.
; 07.
; This file is made available by InterNIC 08.
; under anonymous FTP as 09.
; file /domain/named.root 10.
; on server FTP.INTERNIC.NET 11.
; -OR- RS.INTERNIC.NET 12.
; 13.
; last update: Jan 29, 2004 14.
; related version of root zone: 2004012900 15.
; 16.
; 17.
; formerly NS.INTERNIC.NET 18.
; 19.
. 3600000 IN NS A.ROOT-SERVERS.NET. 20.
A.ROOT-SERVERS.NET. 3600000 A 198.41.0.4 21.
; 22.
; formerly NS1.ISI.EDU 23.
; 24.
. 3600000 NS B.ROOT-SERVERS.NET. 25.
B.ROOT-SERVERS.NET. 3600000 A 192.228.79.201 26.
; 27.
; formerly C.PSI.NET 28.
; 29.
. 3600000 NS C.ROOT-SERVERS.NET. 30.
C.ROOT-SERVERS.NET. 3600000 A 192.33.4.12 31.
; 32.
; formerly TERP.UMD.EDU 33.
; 34.
. 3600000 NS D.ROOT-SERVERS.NET. 35.
D.ROOT-SERVERS.NET. 3600000 A 128.8.10.90 36.
; 37.
; formerly NS.NASA.GOV 38.
; 39.
. 3600000 NS E.ROOT-SERVERS.NET. 40.
E.ROOT-SERVERS.NET. 3600000 A 192.203.230.10 41.
.....Jetzt kommt erst der große Spaß
Wir geben jetzt den rechnern ihren eigenen domain im Adressraum 192.168.0.*.
Der DNS-Server läuft auf dns.flake
---------------------------------
/var/[lib/]named/flake.zone sieht so aus:
01.
; /var/[lib/]named/flake.zone 02.
$TTL 86400 03.
@ IN SOA flake. root.flake. ( 04.
1 ; Serial 05.
8H ; Refresh 8 hours 06.
2H ; Retry 2 hours 07.
1W ; Expire 1 week 08.
1D ; Minimum 1 day 09.
) 10.
11.
IN NS dns.flake. 12.
13.
localhost IN A 127.0.0.1 14.
router IN A 192.168.0.1 15.
dns IN A 192.168.0.3Den namen den Sie vergeben muss NICHT dem Computernamen entsprechen die IP aber schon.
/var/[lib/]named/192.168.0.zone: Die ersten Zeilen sehen genau so aus wie bei flake.zone. Die nachfolgende Liste ist aber gerade umgekehrt, d.h., es wird die Zuordnung zwischen den Endungen der IP-Adressen und den Namen hergestellt.
01.
; /var/[lib/]named/192.168.0.zone 02.
$TTL 86400 03.
@ IN SOA flake. root.flake. ( 04.
1 ; Serial 05.
8H ; Refresh 8 hours 06.
2H ; Retry 2 hours 07.
1W ; Expire 1 week 08.
1D ) ; Minium 1 day 09.
10.
IN NS dns.flake. 11.
12.
1 IN PTR router.flake. 13.
3 IN PTR dns.flake.Starten
Den DNS-Server starten sie mit /etc/init.d/named startWenn sie etwas in den Konfigurations Dateien geändert haben dann gebeben sie /etc/init.d/named restart ein.
Damit der DNS-Server beim Booten startet wird unter Red Hat die chkconfig-Kommandos eingeben und unter Suse insserv-Kommando:
01.
root# chkconfig --add named 02.
root# chkconfig --level 35 named on 03.
root# insserv namedDas wars. Viel Spaß!!
masterG
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6 Antworten
2
masterG schreibt am 2007/04/09 um 08:57:32 Uhr
localhost hab ich dort eingetragen, weil d dann von jedem Rechner (wenn du dort einen webserver laufen hast) localhost.flake eingeben kannst!!!
Beim zweiten Problem kann ich dir nicht helfen:
Diese Datei hab ich aus einem Handbuch. "Linux" von Michael Kofler.
Wenn es nicht funktioniert dann probiers aus. es wird funktionieren!!!
Beim zweiten Problem kann ich dir nicht helfen:
Diese Datei hab ich aus einem Handbuch. "Linux" von Michael Kofler.
Wenn es nicht funktioniert dann probiers aus. es wird funktionieren!!!
3
Günni schreibt am 2007/04/10 um 20:57:53 Uhr
@masterG
Hi, ...
3 Ausrufezeichen? Na, na, na... wer wird denn da gleich so entrüstet sein?
Anmerkungen werden doch wohl erlaubt sein.
Anmerkung 1:
Ich habe einen Webserver am "laufen", gebe ich in der Adresszeile des Browsers
localhost.domain.tld ein, so erscheint, oh Wunder, die Startseite des Webservers,
auch ohne einen entsprechenden Eintrag: localhost etc. in der Zonendatei.
Anmerkung 2:
Localhost bezeichnet normalerweise den Loopback-Namen des Rechners, also
die Adresse des Rechners, an dem der User gerade sitzt.
Warum sollte ein User also den Loopback-Namen aufrufen, wenn er doch den Server erreichen will?
Wenn ich einen Webserver am "laufen" habe, der im Intranet erreichbar sein soll,
und ich will einen entsprechenden Namen vergeben, so ist das www, der Name,
der traditionell für Webserver vergeben wird. Und nicht localhost!!!
Und dem entsprechend konfiguriere ich den DNS.
Dazu kann ich nur sagen(schreiben):
Wenn du schon Artikel aus Büchern als Dein Tutorial postest, dann...
- gib eine Quelle an(anstandshalber)
- probiers mal selber, und poste ein paar Screenshots, damit ich(wir) überzeugt bin(sind),
- dass es funktioniert.
Und schreib nicht: Wenn es nicht funktioniert dann probiers aus. es wird funktionieren!!!
Ich habe Zweifel, du bist derjenige, der behauptet, dass es funktioniert.
Also, beweise es. Ich warte.
Grüße
Günni
Hi, ...
localhost hab ich dort eingetragen, weil d
dann von jedem Rechner (wenn du dort einen
webserver laufen hast) localhost.flake
eingeben kannst!!!
dann von jedem Rechner (wenn du dort einen
webserver laufen hast) localhost.flake
eingeben kannst!!!
3 Ausrufezeichen? Na, na, na... wer wird denn da gleich so entrüstet sein?
Anmerkungen werden doch wohl erlaubt sein.
Anmerkung 1:
Ich habe einen Webserver am "laufen", gebe ich in der Adresszeile des Browsers
localhost.domain.tld ein, so erscheint, oh Wunder, die Startseite des Webservers,
auch ohne einen entsprechenden Eintrag: localhost etc. in der Zonendatei.
Anmerkung 2:
Localhost bezeichnet normalerweise den Loopback-Namen des Rechners, also
die Adresse des Rechners, an dem der User gerade sitzt.
Warum sollte ein User also den Loopback-Namen aufrufen, wenn er doch den Server erreichen will?
Wenn ich einen Webserver am "laufen" habe, der im Intranet erreichbar sein soll,
und ich will einen entsprechenden Namen vergeben, so ist das www, der Name,
der traditionell für Webserver vergeben wird. Und nicht localhost!!!
Und dem entsprechend konfiguriere ich den DNS.
Beim zweiten Problem kann ich dir nicht
helfen:
Diese Datei hab ich aus einem Handbuch.
"Linux" von Michael Kofler.
Wenn es nicht funktioniert dann probiers
aus. es wird funktionieren!!!
helfen:
Diese Datei hab ich aus einem Handbuch.
"Linux" von Michael Kofler.
Wenn es nicht funktioniert dann probiers
aus. es wird funktionieren!!!
Dazu kann ich nur sagen(schreiben):
Wenn du schon Artikel aus Büchern als Dein Tutorial postest, dann...
- gib eine Quelle an(anstandshalber)
- probiers mal selber, und poste ein paar Screenshots, damit ich(wir) überzeugt bin(sind),
- dass es funktioniert.
Und schreib nicht: Wenn es nicht funktioniert dann probiers aus. es wird funktionieren!!!
Ich habe Zweifel, du bist derjenige, der behauptet, dass es funktioniert.
Also, beweise es. Ich warte.
Grüße
Günni
6
Ultraschnecke schreibt am 2007/05/06 um 22:13:42 Uhr
Ich bevorzuge den DJBDNS (http://de.wikipedia.org/wiki/Djbdns)... Der ist schnell installiert und gilt als einigermaßen sicher...
Gruß
Gruß





Zwei Dinge:
1.......................
/var/[lib/]named/flake.zone sieht so aus:
...
...
...
localhost IN A 127.0.0.1
…
…
Warum hier nochmal ein Eintrag für localhost??
Du hast doch weiter oben schon zwei Dateien erwähnt,
durch die localhost konfiguriert wird.
2..........................
Den namen den Sie vergeben muss NICHT dem Computernamen
entsprechen die IP aber schon.
...
...
; /var/[lib/]named/192.168.0.zone
...
...
...
IN NS dns.flake.
1 IN PTR router.flake.
3 IN PTR dns.flake.
Das wird so nicht funktionieren, da die Angabe rechts von NS/PTR kein
(F)ully (Q)ualified (D)omain (N)ame ist, kurz FQDN.
FQDN bedeutet: Rechnername.Domain.TopLevelDomain.
Ich habe in meinen DNS-Anfängen unter Linux meinen DNS-Server
nach einer ähnlichen Anleitung aufgesetzt. Ergebnis: negativ.
Heißt: Rechts von NS/PTR muß ein vollständiger Rechnername stehen, siehe FQDN
Grüße
Günni